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Berliner Finanzsenator, Dr. Ulrich Nußbaum, nimmt mit Schülerinnen und Schülern Blockheizkraftwerk in Betrieb
Startschuss war am 04. September 2009. Seither ist das OSZ „Öko-Schule“ wie eine Zeitung titelte. Gestartet wurde die Inbetriebnahme eines Blockheizkraftwerkes (BHKW).
Was ist daran so Besonderes? Das BHKW ist ein wenig bekanntes Instrument der Energie- und Klimapolitik.
Die „Pointe“ eines BHKW besteht darin, dass es zugleich Wärme und Strom durch einen Motor produziert. Konventionelle Kraftwerke stellen Strom und Wärme getrennt her und verlieren in diesem Prozess der Umwandlung von Primärenergie in sekundäre Energie „wertvolle“ Energie, z. B. durch Abwärme.

Mit BHKWs wird also die Energieeffizienz gesteigert, damit wird Energie eingespart und weniger CO2 in die Umwelt verbracht, mithin ein wichtiger Beitrag zum Kampf gegen die Klimakatastrophe geleistet.
Am 04. September 2009 nun gab es die feierliche Inbetriebnahme des BHKW durch den Berliner Finanzsenator, Dr. Ulrich Nußbaum, und eine Diskussionsveranstaltung mit Schülerinnen und Schülern des beruflichen Gymnasiums. An der Diskussion nahmen teil: Dr. Ulrich Nußbaum, Sven Lemiss (Berliner Immobilien- management), Michael Geißler (Berliner Energieagentur) sowie 60 Schülerinnen und Schüler des beruflichen Gymnasiums.
In der Diskussion zeigte sich die Vorbereitungsgruppe der Schülerinnen und Schüler von ebenso kritischer wie überzeugender Sachkompetenz. Tina Walther fragte nach den Wartungskosten und deren Auswirkung auf die Wirtschaftlichkeit von BHKWs. Dennis Nawrot erkundigte sich danach, ob Blockheizkraftwerke in Konkurrenz zur Umstellung auf erneuerbare Energieträger stünden. Max Pfeifer fragte nach der ökologischen Gesamtbilanz: Was mache es für einen Sinn, wenn im Keller mit dem BHKW ökologisch Strom und Wärme produziert werde, die in den Klassenzimmern dann durch undichte Fenster und defekte Heizkörperventile verpulvert würde.
Dr. W. Polster
Fachbereichsleiter Politische Bildung
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